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Das Wimpernwachstum und die Wimpernverlängerung

Das Wimpernwachstum und die Wimpernverlängerung

 

Dieses Thema ist am Anfang für jeden Wimpernstylisten besonders interessant: Welche Wimpernextensions nutze ich am Besten für die Einzelwimpernverlängerung? Und wie sieht der Wachstumszyklus der Wimpern aus? Daher möchten wir euch heute einige Informationen mitgeben, die wir in unseren Schulungen auch geben. Sie bilden das Basiswissen für erfolgreiche Wimpernstylisten. 

 

Informationen zur Naturwimper

Als Naturwimpern bezeichnet man die leicht gebogenen Härchen am oberen und unteren Rand der Augenlider. Ihre Aufgabe besteht darin, das menschliche Auge vor Schmutzpartikel und Fremdkörper zu schützen. Am oberen Augenlid wachsen circa 150 bis 250 Wimpern, am Unteren circa 50 bis 150. Dabei verfügen die oberen Naturwimpern über 8 bis 12 mm Länge, die Unteren 6 bis 8 mm. Damit sind die oberen Wimpern länger und können dadurch etwas Gewicht tragen, ohne Einschränkungen für den Träger. 

 

Die 5 Phasen der Naturwimper

Die Wachstumsphase der Wimpern beträgt 8 bis 12 Wochen. Je älter der Mensch, desto länger dauert der Wachstumszyklus. In der Anagenphase werden die Blutgefäße stimuliert, eine neue Wimper beginnt zu wachsen. Diese Phase erstreckt sich über 1-2 Wochen und die Babywimpern, die nun entstehen, sind zu kurz und schwach, um das Gewicht einer Wimpernextension zu tragen. 

Die zweite Phase nennt sich Katagenphase und beschreibt die Zeit, in der sich der Haarfollikel verkürzt und die Wimper letztendlich abstößt. Diese jungen Wimpern sind ideal, um eine Applikation mit Wimpernextensions an ihnen vorzunehmen. Diese Phase dauert 5 bis 8 Wochen und schenkt Wimpernstylisten die perfekte Basis, um Lash Extensions anzubringen. 

Die folgende Phase nennt sich Telogenphase und umfasst streng genommen gleich zwei Phasen, in denen die Naturwimper zwar dick und stark ist, sich aber gleichzeitig kurz vor dem Ausfall befindet. Darunter beginnt bereits die Produktion einer neuen Wimper. Das alles erfolgt in einem Zeitraum von 2 bis 3 Wochen. Zwar können Wimpern in dieser Phase auch beklebt werden, doch werden diese auch zeitnah ausfallen.

Die letzte Phase heißt die frühe Anagenphase und bezeichnet den neu beginnenden Zyklus des Wimpernwachstums.

 

Die Auswahl der richtigen Extensions

 

Hat man die Basics des Wimpernwachstums und seines Zyklus verinnerlicht, geht es nun um die Wahl der richtigen Lash Extensions für die Wimpernverlängerung. Um die richtige Stärke herauszufinden, orientiert man sich an die Stärke der Naturwimper. Beträgt diese 0,12 so darf die Extension ebenfalls eine Stärke von 0,12 betragen. Die Faustregel lautet: Die optimale Länge erreicht man durch eine Verlängerung um ⅓. 

Ist die Extension breiter als die Naturwimper, stimmt die Statik nicht und die Haltbarkeit wird eingeschränkt. Der Tragekomfort wird ebenfalls begrenzt. Hält man sich hingegen an die Faustregel, stimmt die Statik bis zum Ausfall der Naturwimper. Dazu haben wir eigens ein YouTube Video gedreht, das du hier einsehen kannst.

Hält man sich nicht an diese Regeln, könnte die Wurzel der Wimper dauerhaft geschädigt werden. Durch ein zu hohes Gewicht, wird nebst der Naturwimper auch die Wurzel nach unten gezogen. Was zur Folge hat, dass sich ebenfalls die Wuchsrichtung nach unten verändert. Wird die Naturwimper überdies dauerhaft überlastet, wird die Haarwurzel schwächer und bildet keine gesunde Naturwimper mehr. Die später nachwachsenden Wimpern werden dünner und kürzer wachsen.

 

Länge, Biegung und Curlung für die Wimpernverlängerung

Wir nannten euch bereits die Faustregel, die da lautet: Die Länge wird um ⅓ ausgehend von der Naturwimper verlängert. Die Ausnahme besteht dann, wenn die Naturwimpern sehr dick sind. Dann kann man bis zu ½ verlängern. In beiden Fällen ist der Abstand zum Augenlid abzuziehen, der 1 mm beträgt. 

Beispiel: 9 mm lange Naturwimper. 9 + (⅓ = 3) - 1 = 11 mm. 

Die Extensions dürfen in diesem Fall also 11 mm lang sein. 

Die perfekte Biegung richtet sich hingegen nach dem entsprechenden Wimperndesign. Faustregel hier: Je stärker die Biegung, desto kürzer die Klebefläche. Für Anfänger empfehlen wir die Biegungen B = 45° und C = 60°. 

Die Stärke bzw. der Durchmesser lehnt sich an der Naturwimper an. Zu 80% beträgt die ideale Stärke um die 0,10 bis 0,15 mm. Das betrifft vor allem den europäischen Typus, der über helle, dünne und normale Wimpern verfügt. Ganz selten werden hingegen die Stärken 0,18 und 0,20 mm verwendet. 

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