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Was du über Microblading wissen musst

Was du über Microblading wissen musst

Beim Microblading handelt es sich um eine Tätowierungstechnik, die überwiegend bei den Augenbrauen eingesetzt wird. Mithilfe der Blades, also Klingen, werden feine Ritze mit Farbpigmenten in die Haut eingraviert, die bis zu zwei Jahre halten. Doch wo liegt der Unterschied zum Permanent-Make-up? Und wer sollte keinesfalls ein Microblading vornehmen lassen? Wir haben die Antworten. 

 

Die Geschichte des Microbladings

Vor tausenden von Jahren wurde die Technik der Pigmentimplantation bereits vorgenommen. Doch so weit möchten wir gar nicht zurückschauen, denn vor allem in den letzten 25 Jahren wurde die Technik des Microbladings in Asien weiterentwickelt. Seitdem gilt diese Anwendung im kosmetischen Bereich vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten als sehr populär. 

 

Micoblading: Unterschiede zum Permanent Make-up

Im Gegensatz zum bekannteren Permanent-Make-up wird beim Microblading jeder Strich per Hand vorgenommen. Hierbei werden dünne, natürlich wirkende Linien in die Haut gezeichnet, die sich in das bereits vorhandene Augenbrauenhaar einfügen. Bei herkömmlichen Augenbrauen-Tätowierungen kommt hingegen eine Maschine mit einer Nadel zum Einsatz, die häufig dickere und unnatürliche Linien generiert, die sich nach einer Weile ausdehnen. Durch Microblading kann dagegen eine Augenbrauenform aufgefüllt, umgestaltet oder neu konstruiert werden. Um genauer zu sein: Beim Microblading werden Farbpigmente im oberen Bereich der Dermis abgelagert, sodass diese schneller verblassen als bei einer herkömmlichen Tätowierung, bei dem die Farbe tiefer in die Haut eingearbeitet wird. Wichtig: Beide Techniken haben nichts miteinander zu tun. Microblading-Stylisten können nicht automatisch Tätowierungen vornehmen und umgekehrt.

 

Microblading und die 3D Methode

Wer in seinem Wimpernstudio Microblading anbieten möchte, muss vorher eine Schulung absolvieren. Eine der ersten Dinge, die einem dort beigebracht werden, ist die korrekte Härchenzeichnung. Bei der 3D Methode dürfen die Augenbrauenhärchen auf keinen Fall flach gezeichnet werden. Das Ergebnis soll schließlich natürlich wirken, weswegen das Ziel ist, ein 3D Effekt zu kreieren. Die gängigsten Fehler sind:

• ein Überkreuzen der Härchen

• die Härchen parallel zeichnen

• zu viel Platz zwischen den Härchen lassen 

Wie es richtig geht:

• ein 3D Effekt entsteht

• die Härchen sind immer leicht diagonal gezeichnet

• zwischen den Härchen ist nicht zu viel Platz

• das Ergebnis sieht natürlich aus

 

Haltbarkeit einer Microblading Anwendung

Die Haltbarkeit eine Microblading Anwendung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören der Stoffwechsel des Kunden, die Ernährung, der Hauttyp, die Hautpflege, Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung und das Alter. Generell lässt sich aber sagen, dass eine Auffrischung alle 1-2 Jahre notwendig ist. Ansonsten werden die künstlich generierten Augenbrauenhärchen nach spätestens 2 Jahren stark verblassen. 

Nicht zu verwechseln mit der Nachbehandlung: Diese sollte spätestens 28 Tage, also 4 Wochen nach dem Microblading erfolgen. 

 

Für wen eignet sich Microblading nicht?

Erst einmal raten wir davon ab, Microblading bei Minderjährigen vorzunehmen. Auch wenn der Trend dafür sorgt, dass immer mehr junge Menschen sich für diese Behandlung interessieren. Des Weiteren darf in den nachfolgenden Fällen kein Microblading vorgenommen werden: bei bekannten allergischen Reaktionen gegen die Inhaltsstoffe der Pigmentierfarben, den Arbeitsmitteln, Salben oder Cremes. Das ist Aufgabe des Stylisten, das alles im Beratungsgespräch anzusprechen und demzufolge Aufklärungsarbeit zu leisten. Wer unter Blutgerinnungsproblemen, Hepatitis, HIV, Wundheilungsstörung, akute Infektionen, Immunkrankheiten oder Krebs leidet/erkrankt ist, darf diese Behandlung nicht vornehmen lassen. Wer eine Chemotherapie macht oder drei Monate zuvor Botox und/oder Unterspritzungen der Haut hat machen lassen, ist ebenfalls von dieser Behandlung ausgeschlossen. Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (Aspirin, Marcumar, ecc.) oder einer Schwangerschaft und während der Stillzeit ist Microblading ebenfalls Tabu. 

Wer ein Herzleiden oder einen Herzschrittmacher hat, Cortison nimmt, Herpes im Augenbereich hat, unter Epilepsie oder Diabetes leidet oder zu Keloid Narben neigt, sollte sich vor einer Microblading Behandlung vom Arzt konsultieren lassen.

Und auch bei krankhaften Hautveränderungen darf keinesfalls ein Microblading vorgenommen werden. Dazu gehören Pigmentveränderungen, Petechien, Hämatome, Zysten, Quaddeln, Ekzeme, Geschwüre, Schuppenflechte, Muttermale, Leberflecke, Feuermale und Blutschwämmen.

 

Wann sich Microblading eignet

Microblading eignet sich für alle, die mit ihren Augenbrauen unzufrieden sind. Doch gibt es Personengruppen, denen eine solche Behandlung nachhaltig helfen kann. Das können Menschen sein, die ihren Kampf gegen den Krebs gewonnen haben und fertig mit der Chemotherapie sind. In diesen Fällen ist es uns eine Ehre, dem Kunden wieder Augenbrauen ins Gesicht zaubern zu dürfen. Dasselbe gilt allgemein für Menschen, die unter Haarausfall leiden und partiell kleinere bis größere Lücken schließen möchten. Denn oftmals werden Beautybehandlungen als nicht notwendig gesehen, schließlich handelt es sich bei Beauty auch immer um Luxus. Doch kann sich eine fehlende Behaarung auf die Psyche und Seele einiger Menschen legen, wenn diese ein Zeichen einer Krankheit ist, an der sie nicht bei jedem Blick in den Spiegel erinnert werden möchten. In diesen Fällen ist ein Beautytreatment heilsam.

 

Dein CFB Cosmetics Team 

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